Eltern

Für Eltern - Praxis des Therapeutischen Reiten Dortmund

Liebe Eltern,
bevor Ihr Kind zum 1.Mal zum Voltigieren bzw. Reiten auf den Hof kommt, möchten wir Ihnen noch, neben den schon besprochenen formalen Dingen wie ärztl. Unbedenklichkeitsbescheinigung, Finanzierung, Versicherungsfragen, einige organisatorische Dinge mitteilen:

1.Ort und Zeit
Die Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd findet regelmäßig einmal wöchentlich an einem fest vereinbarten Termin statt. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind pünktlich zu dem Termin gebracht wird, damit mit allen Kindern gleichzeitig begonnen werden kann. Sollten Sie Ihr Kind einmal nicht pünktlich abholen können, teilen Sie mir dies bitte unbedingt zu Beginn der Stunde mit. In den Schulferien machen wir eine Pause. Sondertermine (Feiern, Vorführungen, Ausflüge, Hospitationen etc.) werden rechtzeitig mit Ihnen besprochen. Sollte Ihr Kind einmal nicht an einer Stunde teilnehmen können oder längerfristig erkrankt oder verhindert sein, so teilen Sie es mir bitte vorher mit.

2. Kleidung
Generell ist eine, den Witterungsverhältnissen angepasste, bequeme Kleidung, die auch schmutzig werden darf, wichtig. Im Winter sind besonders Handschuhe, dicke Socken und Stirnbänder notwendig.

Für das Voltigieren ist bequeme Kleidung wie lange Trainingshose, Leggings o.ä. sinnvoll. Turnschuhe oder Turnschläppchen sind in der Halle Pflicht, da den Pferden Abdrücke von Schuhen oder Stiefeln bei den Übungen im Knien und Stehen unangenehm sind. Schmuck (Uhren, Halsketten, Ohrringe etc. )müssen aus Gründen der Unfallvermeidung vorher abgenommen werden. Für das Reiten ist auf Dauer Reitkleidung sinnvoll, muss aber nicht direkt angeschafft werden. Wichtig sind Schuhe mit Absätzen bzw. Stiefel und Hosen ohne innen liegende Nähte. Auf dem Hof gibt es immer einen Fundus an Reitstiefeln, der ausgeliehen werden kann. Ebenso gibt es dort Reitkappen. Reiten ohne Reitkappe ist nicht erlaubt.

3. Anwesenheit von Eltern
Bei bereits schulpflichtigen Kindern ist außer bei der 1.Stunde ein Verbleiben der Eltern nicht erwünscht, damit die Kinder sich auf das Pferd und ihre Gruppe konzentrieren können. Bitte kommen Sie auch nicht regelmäßig zum Abholen schon vor Ablauf der Stunde, da diese erst mit dem Verabschieden der Kinder endet. Sie haben aber immer nach ca. 10-12 Stunden die Möglichkeit, eine Stunde zu beobachten, damit Sie sich von den Veränderungen Ihres Kindes überzeugen können. Diesen Termin können wir kurzfristig abstimmen. Im Bereich der Frühförderung werden die begleitenden Eltern aktiv in die Arbeit einbezogen. Dadurch brauchen Sie als Eltern ihr Sicherheitsbedürfnis nicht aufzugeben und können den Pädagogen auch als Modell für Ihren Umgang mit dem Kind nutzen. Sollte allerdings eine unüberwindliche Angst vor Pferden bei Ihnen vorliegen, werden wir gemeinsam auch eine andere Lösung finden.

4.Kontakte zu den Eltern
Gerne geben wir Ihnen so oft wie möglich eine kurze Rückmeldung zu Ihrem Kind. Manchmal ist dies direkt nach einer Stunde möglich, manchmal muss ein Termin zu einem persönlichen Gespräch vereinbart werden. Fragen, Anregungen, Unmut o.ä. sollten nicht lange herumgetragen werden. An der Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern sind wir sehr interessiert.