Therapiepferde

Therapiepferde

"Das Therapiepferd" gibt es nicht, aber therapiegeeignete Pferde verschiedener Rassen und Größen.

Für die Arbeit auf dem Hof stehen ca. 20 Pferde unterschiedlicher Rassen zur Verfügung. Bestimmte Merkmale von Typ, Charakter, Temperament und Gebäude weisen auf die Eignung eines Pferdes für ihren Einsatz hin. Durch die große Auswahl an Pferden kann genau überlegt werden, welches Pferd zu welchem Teilnehmer passt. Für sehr kleine Kinder bietet sich z.B. eher ein mittelgroßes Pony mit nicht zu großen Bewegungen und Schwung an , bei etwas schwereren Teilnehmern mit z.B. größeren Problemen im Gleichgewicht würden man eher ein kräftiges Pferd ebenfalls mit nicht zu viel Bewegung auswählen. Bei Kindern mit Hyperaktivität bietet sich u.U. ein temperamentvolleres Pferd mit mehr Bewegung an, da diese Kinder oft motorisch sehr fit sind und für ihr Verhalten ein Pferd brauchen das ihr Verhalten spiegelt, indem es z.B. auf Unruhe auch reagiert.

Gezielte Erziehung und Gymnastizierung des Pferdes in der dressurmäßigen Ausbildung schaffen die Voraussetzungen für den Einsatz als Therapiepferd. Der Ausbildungsstand sollte dem der Dressur Klasse A entsprechen. Das Pferd muss sich unter dem Reiter im Gleichgewicht befinden, es muss im Gehorsam und an den Hilfen stehen- sowohl beim Reiten als auch an der Longe.

Die tägliche Arbeit mit den Pferden schafft Vertrauen zwischen Ausbilder und Pferd. Ausschlaggebend für die Sicherheit mit den Pferden ist die genaue Kenntnis der Eigenschaften des Pferdes durch den Ausbilder, so dass Gefahren u.U. bereits im Vorfeld minimiert werden können.

Partnerschaftliches Verhalten zum Tier und artgerechte Haltung sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine harmonische Zusammenarbeit.